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KfW Corona – Hilfe: Kredite für Ihr Unternehmen

Als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit?

Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können Sie jetzt einen KfW-Kredit erhalten. Den Kredit beantragen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen im Überblick zusammengestellt. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Förderrichtlinien.

Zwei KfW-Kredite stehen zur Verfügung

  1. KfW Kredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind:

KfW Unternehmer-Kredit (047):

  • Wenn Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen, über­nimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank.
  • Für kleine und mittlere Unternehmen (047) bis zu 90 % Risiko­übernahme
  • Der Kredit­höchstbetrag ist begrenzt auf:
    • 25 % des Jahres­umsatzes 2019 oder
    • das doppelte der Lohn­kosten von 2019 oder
    • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Investitionen
    • Betriebsmittel
    • Warenlager

2. KfW Kredit für junge Unternehmen, die mind. 3 Jahre am Markt aktiv sind:

ERP-Gründerkredit-Universell (076):

  • Wenn Ihr Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt aktiv ist bzw. zwei Jahres­abschlüsse vorweisen kann, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen. Dabei übernimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank. Das erhöht Ihre Chance, eine Kredit­zusage zu erhalten.
  • Für kleine und mittlere Unternehmen (076) bis zu 90 % Risiko­übernahme
  • Der Kredit­höchstbetrag ist begrenzt auf:
    • 25 % des Jahres­umsatzes 2019 oder
    • das doppelte der Lohn­kosten von 2019 oder
    • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Investitionen
    • Betriebsmittel

Für beide Kredite gilt:

Zinssatz und Laufzeiten:

Der Zinssatz beträgt je nach Rating-Einstufung von 1% p. a. bis 1,46% p. a.

Laufzeit und Zinsbindung:

Folgende Laufzeitvarianten stehen Ihnen zur Verfügung:

  • bis zu 5 Jahre bei höchstens 1 Tilgungsfreijahr und einer Zinsbindung für die gesamte Kreditlaufzeit
  • bis zu 2 Jahre mit Tilgung in einer Summe am Laufzeitende und einer Zinsbindung für die gesamte Kreditlaufzeit
  • Sondertilgungen sind nicht möglich.

Unterlagen, die Siezur Kreditbeantragung benötigen:

  • Bilanz 2018 oder
  • Einnahmenüberschussrechnung 2018
  • aussagekräftige BWA zum 31.12.2019
  • einen aktuellen Liquiditätsplan aus dem der Betriebsmittelbedarf ersichtlich ist

Einzelheiten besprechen Sie bitte mit Ihrer Hausbank und entnehmen diese aus den entsprechenden Merkblättern zum KfW-Corona-Kredit.

Gern unterstützen wir Sie bei Ihrer Liquiditätsplanung. Aus Erfahrung wissen wir: je besser die Unterlagen vorbereitet sind, desto schneller geht die Bearbeitung bei der Bank.

Krisenbewältigung Lotse Spezial

Viele Hilfspakete sind schon auf den Weg gebracht oder kurz davor. In diesen turbulenten Zeiten heißt es Ruhe und Überblick bewahren.

Wir haben Ihnen in unserer Lotse Spezialausgabe die wichtigsten Handlungsempfehlungen zusammengestellt. Gern unterstützen wir Sie bei der Umsetzung. Sprechen Sie uns an.

Auf 4 Inhaltsseiten finden Sie folgende Themen:

  1. Erreichbarkeit, Zusammenarbeit, Beratung – wir kümmern uns
  2. Tipps zur Verbesserung Ihrer Liquidität
  3. Handlungsmöglichkeiten für Arbeitgeber
  4. Steueranpassungen und Stundungsmöglichkeiten
  5. Handlungsempfehlungen als Kreditnehmer

Kommunikation auf allen Kanälen

Wir bleiben für Sie auch während der Ausgangsbeschränkungen erreichbar und bitten Sie die nächsten vierzehn Tage auf einen Kanzleibesuch zu verzichten.

Die Arbeit für Sie geht natürlich mit vollem Einsatz weiter und wir stehen Ihnen in dieser angespannten Situation immer mit den neuesten Informationen, insbesondere mit Rat und Tat zur Seite.

Sie erreichen uns zu den normalen Öffnungszeiten auf diesen Kanälen

  • per Telefon 09521 / 9554-0
  • per Mail info@kanzlei-sth.de
  • per Belegaustausch mit Unternehmen Online

Und wenn Sie uns Ihre Buchführungsunterlagen bzw. Belege in Papierform vorbeibringen möchten, stehen Ihnen unser Briefkasten selbstverständlich zur Verfügung – es passt ein ganzer Ordner hinein.

Wir halten Sie auf dem Laufenden und bleiben für Sie am Ball.

Corona Unterstützungspaket

Unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ erhalten Sie Informationen des Bayerischen Staatsministerium
für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zu den auf der heutigen Kabinettssitzung beschlossenen Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Unternehmen. Diese sind:

  • Soforthilfe Corona (5.000 € – 30.000 €)
  • Finanzielle Unterstützungsangebote (LfA/KfW)
  • Kurzarbeit
  • Steuerstundung

Das Förderprogramm „Soforthilfe Corona“ mit einer Soforthilfe zwischen 5.000 € und 30.000 € kann ab Mittwoch, 18. März 2020 beantragt werden. Die notwendigen Formulare und Adressen werden morgen auf der oben genannten Homepage veröffentlicht.

Gern unterstützen wie Sie dabei, die entsprechenden Anträge zu stellen. Sprechen Sie uns an.

Kleine Preissteigerung – große Wirkung

Der Anfang des Jahres wird von einigen Mandanten gern genutzt, um sich mit den Unternehmenszahlen auseinanderzusetzen und auf Basis des abgelaufenen Jahres für das neue Jahr zu planen.

Zwei dieser Unternehmer, die gemeinsam eine Maschinenbau- GmbH betreiben, haben mich dann einmal gebeten, einen kritischen Blick darauf zu werfen und die Zahlen mit ihnen zu diskutieren.
Die 5-Jahres-Planung selbst war gut gemacht. Wo geht der Trend hin, wie entwickelt sich die Branche und die Kosten. Preissteigerungen für Wareneinkauf waren berücksichtigt und an weitere Mitarbeiter für die Umsatzsteigerung gedacht. Doch das Ergebnis unterm Strich hat mir nicht so richtig gefallen und ich habe nachgebohrt.

Was ist denn mit dem Unternehmerlohn? Ist der immer noch gleich geblieben bei immer höherer Verantwortung? Wie sieht es mit Reserven für Ersatzinvestitionen aus, wenn eine Maschine oder ein Auto ausfällt? Immer gleich einen Kredit beantragen – auch wenn das für dieses Unternehmen kein Thema wäre – das muss doch nicht sein. Und siehe da, daran hatten die beiden nicht gedacht.

Also haben wir uns die Preisentwicklung angesehen. Es hat sich herausgestellt, dass sie immer nur die Mehrkosten weitergegeben haben. Die beiden stehen wirklich ihren Mann und arbeiten mehr oder weniger rund um die Uhr, da die Firma in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Ein moderater Gewinnaufschlag ist da mehr als nur angemessen. An diesem Punkt haben wir eine zeitlang diskutiert, da sie befürchtet haben, aufgrund höherer Preise Kunden zu verlieren.

Ich hatte ihnen dann eine Hausaufgabe gegeben und sie gebeten, in der Planung pro Jahr alle Aufträge mit 3% mehr zu kalkulieren – diesen Wert haben wir für realistisch und durchsetzbar gehalten – und dann trafen wir uns wieder und schauten uns das Ergebnis an.

Bereits eine Woche später waren sie mit den aktualisierten Planzahlen wieder bei mir. Und nach einer kurzen Begrüßung lautete der erste Satz „Danke Frau Steinhäuser für den richtigen Tritt in den Hintern. Das haben wir anscheinend mal gebraucht.“

Die Umsatz- und Gewinnsteigerung, die sich ergibt, wenn jedes Jahr um 3% erhöht wird – und sich wie beim Zinseszinseffekt potenziert – hat sie wirklich verblüfft. Der Umsatz hat sich bereits im ersten Jahr um € 40.000 auf Grund der Preissteigerung erhöht. Das bedeutet gleichzeitig € 40.000 mehr Gewinn, denn alle Kosten wurden ja vorher richtig kalkuliert.

Und dann haben sie mir gestanden, dass sie die Folgejahre nur mit 2% kalkuliert haben. Und auch damit waren wir alle schon zufrieden.

Auf unserer Seite Steuerstrategien erfahren Sie, wie wir Ihnen helfen können Ihren Erfolg zu verbessern und das Steuerergebnis zu optimieren.